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FDP Mainz-Gonsenheim

Aktuelles aus Gonsenheim

Pressemitteilung

Gonsenheimer SPD vergleicht Äpfel mit Birnen

Das Gonsenheimer FDP-Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Oepen stellt fest, dass wohl kein Zweifel daran besteht, dass alle Mitglieder des Gonsenheimer Ortsbeirates es begrüßen würden, wenn das Gleisbergzentrum nun endlich von der MAG vorangetrieben würde. Doch offenbar scheint das Konzept, hier eine hochwertige Seniorenwohnanlage mit Betreuung, Ärzten, Apotheke und einem weiteren REWE Markt für Gonsenheim bislang nicht aufgegangen zu sein. Dabei war es doch vor mehr als zehn Jahren ausgerechnet ein ehemaliger Kollege und Parteifreund von Jens Carstensen, der Architekt Jürgen Zaufke, der dieses Konzept über viele Jahre hinweg mit der MAG zusammen entwickelt und auch dem Ortsbeirat Gonsenheim vorgesellt hatte. Man kann ja verstehen, dass man an einem Konzept, das so lange nicht umgesetzt werden konnte, mittlerweile auch die SPD Gonsenheim daran zweifeln lässt, ob hier alles richtig gemacht wurde. Doch die SPD Forderung deshalb ein lukratives Projekt für die MAG, wie eine Bebauung am Budenheimer Golfplatz mit rund 73 Einfamilien- und Doppelhäusern jetzt zurückzustellen, geht an der Realität vorbei. Es dürfte wohl unzweifelhaft sein, dass zwei so vollkommen unterschiedlichen Projekte wie eine Seniorenresidenz und Einfamilienhäuser nicht miteinander im Wettbewerb stehen. Vielleicht kann die MAG ja erst mit den Gewinnen aus dem Projekt Budenheim das Gleisbergzentrum subventionieren und somit dann realisieren.

Gonsenheim

„Meisterstück“ in der Weserstraße

Von Christopher Spies
Von Christopher Spies
Die nagelneue Sporthalle in der Weserstraße ist gestern feierlich eröffnet worden. Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD), Baudezernentin Marianne Grosse (SPD), Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer (FDP) und Bürgermeister Günter Beck (Grüne) überreichten Joachim Mayer, dem Vorsitzenden des Vereinsrings, symbolisch ein Ballnetz. Damit ist die neue Halle ihrer Bestimmung übergeben worden. Mayer verbarg seine Freude nicht: „Endlich ist es Wirklichkeit“, sagte er und gab der Halle und den Vereinen ein herzliches „Glückauf“ mit auf den Weg. Fechter der TGM Gonsenheim und ein Tanzpaar des TC Rot-Weiß Casino Mainz weihten ihre neue Heimat sportlich ein und zeigten dem Publikum Kostproben ihres Könnens.

Gonsenheim

Kreisel an der Krimm?

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass die Verkehrsteilnehmer zu den Hauptverkehrszeiten ohne Stau die Straße "An der Krimm" befahren könnten. Denn seit dem Beginn der Bauarbeiten Ende des Sommers gleicht die Hauptverkehrsachse einem solchen Nadelöhr (die AZ berichtete). Manchem Autofahrer ist wohl schon öfter die Zornesröte ins Gesicht gestiegen. Die angespannte Verkehrssituation beschäftigte nun den Ortsbeirat.

Gonsenheim

"Hier tanzen Ratten auf dem Tisch"

GLEISBERGZENTRUM Anwohner warten schon seit Jahren auf einen Neubau für das heruntergekommene Gebäude

Die Fensterscheiben sind verklebt oder vernagelt, teilweise sogar eingeschlagen. Der Putz bröckelt von beschmierten Wänden und der Lack schält sich langsam ab. Statt den Auslagen in den Schaufenstern fallen nur noch herausgerissene Kabel, leere Getränkedosen und Bauschutt ins Auge. Das Gleisbergzentrum bietet keinen schönen Anblick. Seit vor etwas mehr als einem Jahr die meisten Geschäfte ausgezogen sind, verfällt das Gebäude zunehmend. Nur die Filiale eines Drogeriemarkts hält den Betrieb noch aufrecht. Bei einem Bankautomaten können Kunden noch Geld abheben - sonst sieht es düster aus.

Gonsenheim

Schweinegrippe - Nach Tod von Mainzer Schülerin geht Unterricht weiter

In der Maler-Becker-Grundschule in Gonsenheim kehrt langsam wieder der Alltag ein. Fünf Tage nach dem Tod einer achtjährigen Schülerin, die mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert war, hat der Unterricht für die dritte Klasse, die das Kind besuchte, am Mittwoch wieder begonnen. Viele Schüler seien auch erschienen, sagte Eveline Dziendziol, Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde (ADD), auf Anfrage der AZ. „Es gibt einige Fehlmeldungen, doch die sind eher auf Erkrankungen der Kinder zurückzuführen, als dass sie mit dem Todesfall in Verbindung stehen.“

Gonsenheim

Urgemütliche Kneipe

Zum Löwen,
Mainzer Straße 2,
Gonsenheim
Zum Löwen,
Mainzer Straße 2,
Gonsenheim
Gute Nachrichten für Freunde gemütlicher Kneipenabende: Ab Montag, 2. November, wird die Traditionsgaststätte "Zum Löwen" wieder eröffnet. Seit rund einer Woche steht fest: Neuer Pächter wird Wolfgang Klein. Der Gastronom hat bereits umfangreiche Erfahrung in seinem Metier: Er war Betreiber des "Quartier Mayence" und des Rock-Clubs "Caveau". Nun also der "Löwe", eine Gonsenheimer Institution. Wird ein Hauch von "Quartier" durch sein neues Objekt wehen? Nicht ganz, meint Klein. Während sich die Altstadtkneipe eher an ein junges Publikum wendet, will Klein mit dem "Löwen" eine breitere Altersschicht ansprechen.

Lennebergstraße

Ausbau bis Mitte Dezember

Für den Endausbau der Lennebergstraße in Gonsenheim wird zwischen der Vierzehn-Nothelfer-Straße und dem Lennebergplatz eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet. Die letzte Etappe der Bauarbeiten beginnt am heutigen Montag, 19. Oktober, und dauert voraussichtich bis Mitte Dezember. Noch vor dem Weihnachtsfest soll die Straße wieder frei sein.

Erschienen in der Allgemeinen Zeitung Mainz, am 19. Oktober 2009.

Breite Straße

Altes Kino in Gonsenheim saniert und umgebaut

In wenigen Wochen ist es soweit: Das historische Gebäude des ehemaligen Kinos in der Breiten Straße wird nach Sanierung und Umbau komplett fertiggestellt sein. Ein freier Sachverständiger für Immobilien, hatte das Objekt im Jahr 2007 gemeinsam mit einem Partner erworben.

Vorher - nachher: Das alte Kino in der Breite Straße ist für rund eine Million Euro komplett entkernt und erneuert worden. Die markante historische Fassade bleibt unverändert, im Inneren gibt es Geschäfte, Wohnungen und Platz für Büros.Fotos: privat und hbz/Jörg Henkel
Vorher - nachher: Das alte Kino in der Breite Straße ist für rund eine Million Euro komplett entkernt und erneuert worden. Die markante historische Fassade bleibt unverändert, im Inneren gibt es Geschäfte, Wohnungen und Platz für Büros.Fotos: privat und hbz/Jörg Henkel
Die Gesamtkosten für das Projekt beziffert der Investor auf rund eine Million Euro. Das alte Kino ist vollständig entkernt worden, nur die historische Außenfassade zeigt sich unverändert. Die Statik, die Haustechnik, Fenster und Türen, alles wurde umgebaut und modernisiert, sagt der Investor.

Gonso

Gonso soll verlagert werden

Sozialdezernent Kurt Merkator (SPD) hat bekräftigt, dass das Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Gonso "mittelfristig" aus dem Ortskern verlagert werden soll. "Erstens hat man bei einem Jugendtreff im Ortskern natürlich ein Lärmproblem, das ist ganz normal", sagt der Beigeordnete. Vor allem aber tauchten die Probleme an anderer Stelle im Stadtteil auf - und hier gehöre das Gonso eigentlich auch hin. Als idealen neuen Standort nannte Merkator das Wohngebiet "zwischen Krongarten und Elsa. Wir waren schon mal nahe dran und hatten fast etwas gefunden, aber da hatte man uns am Ende an der Nase herumgeführt".

In der Allgemeinen Zeitung Mainz, am 10. Oktober 2009 von MH erschienen.

Gonsenheim

SPIELPLATZ Spende an "Schöneres Gonsenheim"

Der Kinderspielplatz "Gänsewiese" an der Vierzehn-Nothelfer-Straße ist jetzt komplett. Der Verein "Schöneres Gonsenheim" und private Initiativen übergeben ihn jetzt zur Pflege in die Obhut der Stadt, nachdem sie die Gestaltung der Spielstätte mit Spenden in Höhe von 23000 Euro ermöglicht haben. Der Platz wird schon seit dem Vorjahr von vielen der im dortigen Wohngebiet lebenden rund 200 Kindern und deren Müttern besucht. Moderne Spielgeräte sorgen für Freude und Unterhaltung.

Gonsenheim

Stadtteiltreff FDP sieht Kinzelbach in Zwickmühle

Wolfgang Oepen
FDP-Ortsbeiratsmitglied
Wolfgang Oepen
FDP-Ortsbeiratsmitglied
Zur unsicheren Zukunft des Stadtteiltreffs in der Elsa-Brändström-Straße hat sich nun auch das Gonsenheimer Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Oepen (FDP) zu Wort gemeldet. SPD-Stadtratsmitglied Martin Kinzelbach stecke in der Zwickmühle, so Oepen: Als frisch gebackenes Aufsichtsratsmitglied der Wohnbau müsse er deren strikten Sparkurs und somit die Streichung der 80000 Euro für den Stadtteiltreff mittragen und als stellvertretender Vorsitzender des Stadteiltreffs für eben diesen Betrag kämpfen, um das Überleben der Einrichtung zu sichern.

Gonsenheim

Neuer Pächter für Kult-Kiosk steht fest

Auf der Suche nach einem neuen Pächter für das Kult-Kiosk auf der Haltestellen-Insel Breite Straße/Ecke Kapellenstraße ist die Stadt fündig geworden. Nach AZ-Informationen soll das Kiosk spätestens Mitte Mai wiedereröffnet werden.

"Es gab eine öffentliche Bewerbungsfrist, die abgelaufen ist", bestätigt Ralf Peterhanwahr von der städtischen Pressestelle. "Drei Bewerber kamen in die engere Endauswahl, der künftige Betreiber steht jetzt fest." Um wen es sich handelt und welches Konzept dahinter steckt, will Peterhanwahr allerdings noch nicht verraten. Nur soviel: "In etwa vier bis sechs Wochen ist die Wiedereröffnung geplant." Bei einem Pressetermin soll der oder die Neue offiziell vorgestellt werden. Klar ist laut Peterhanwahr: "Wer mit diesem Kiosk dauerhaft Erfolg habe will, muss Diversifizierung in allen nur denkbaren Facetten betreiben und jede sinnvolle Umsatznische aktivieren."

Gonsenheim

Bald zweite Zufahrt ins Gewerbegebiet

Freie Fahrt über den Bahnübergang, der den Ortskern mit dem Gewerbegebiet Am Hemel verbindet: Noch warten die Anlieger auf die Wiedereröffnung der dringend benötigten zweiten Zufahrt ins Gewerbegebiet. Wenn alles nach Plan läuft, ist es im Sommer so weit.

"Wir hoffen, dass die Bauarbeiten noch vor den Sommerferien beginnen können", sagte Dezernent Wolfgang Reichel bei der Ortsbegehung der Gonsenheimer CDU-Fraktion. Er verwies auf die Notwendigkeit einer zweiten Zufahrt und erinnerte an den Großbrand vom Dezember 2007. Damals saßen Gewerbetreibende und Mitarbeiter fest, da Feuerwehrfahrzeuge die einzige Straße ins Gewerbegebiet versperrten. Reichel bezifferte die Kosten des Umbaus auf 130000 Euro, von denen 60000 Euro aus städtischen Mitteln kommen werden. Den Rest werde das Land beisteuern.

Gonsenheim

Und oben unterm Dach thront die Polizei

Rund 100 Gonsenheimer haben gestern die Gelegenheit genutzt, erstmals einen Blick in das ehemalige Kreiswehrersatzamt am Juxplatz zu werfen, das Bauunternehmer Robert Graßl bis Jahresende zu einem modernen "Gesundheitszentrum" umbauen will.

Man sieht es den neugierigen Augen an: Für viele Besucher ist es das erste Mal, dass sie einen Fuß in das Innere des wuchtigen Gebäudes setzen dürfen, das jahrzehntelang für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war. 1921 errichtet, diente es nacheinander den französischen Besatzern, der örtlichen NSDAP, nach dem Zweiten Weltkrieg dann wieder der französischen Armee als Domizil - bis die repräsentative Immobilie 1960 in den Besitz des Bundes überging und die Bundeswehr darin zunächst ein Rechenzentrum, später das Kreiswehrersatzamt einrichtete. Nach dessen Auszug 2006 übernahm die Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten den Verkauf des nicht mehr benötigten Baus - bei der Ausschreibung hatte der Gonsenheimer Bauunternehmer Robert Graßl die Nase vorn.

Gonsenheim

Direkte Busanbindung

Elke Wolf, Projekt-Leitung Neubau, Aareon-Pressesprecherin Anja Weidig und MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof (v. links) an der neuen Haltestelle.
Foto: Sascha Kopp
Elke Wolf, Projekt-Leitung Neubau, Aareon-Pressesprecherin Anja Weidig und MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof (v. links) an der neuen Haltestelle.
Foto: Sascha Kopp
Bisher gelangte man vom Gewerbegebiet auf dem Kisselberg nur zurück in die Innenstadt, wenn man zur Haltestelle auf der Saarstraße auf die andere Straßenseite wechselt. Dies war immer mit viel Umstand verbunden, da es keinen direkten Übergang über die Saarstraße gibt. Die Busreisenden mussten immer die Koblenzer Straße vorlaufen, um dann an den Fußgängerübergängen die Straße zu überqueren. Seit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 gelangt man jedoch mit der Linie 9 in Richtung Wiesbaden-Schierstein, Einstieg an der Haltestelle
"Isaac-Fulda-Allee/Aareon AG", direkt zum Hauptbahnhof. Mit der Linie 9 in Richtung Isaac-Fulda-Allee kommt man nun vom Hauptbahnhof direkt zum Gewerbegebiet Kisselberg. Die Haltestelle ist Teil des Marketing-Konzepts der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG). In Mainz gibt es mittlerweile über 40 Unternehmen, die Gebrauch von diesem Konzept machen und einen Namenszusatz an einer Haltestelle erwerben, so wie zum Beispiel auch am Schillerplatz (Juwelier Willenberg).

Kommunalwahl 2009

AG Kommunalwahlprogramm 2009

Wahlprogramm 2004
Wahlprogramm 2004
Ein neues Parteiprogramm für die Kommunalwahl 2009 wurde durch eine Arbeitsgruppe erarbeitet , die unter der Gesamtkoordination von Jochen Erlhof eingerichtet wurde.

Grundlage für die Erarbeitung des neuen Programmes bildete das aktuelle Programm 2004 (siehe Download Bild). Die Inhalte des bisherigen Programms wurden in fünf Themen-AGs überarbeitet, die sich ab August 2008 auf Einladung der jeweiligen Federführer treffen. Interessierte waren herzlich eingeladen, sich in die Arbeitsgruppen einzubringen.

Nachfolgend findet sich eine Übersicht der Arbeitsgruppen mit den Ansprechpartnern und veröffentlichen Sitzungsterminen:

Gonsenheim

Stadt Mainz ruft interessierte Mieter nochmals zu Bewerbungen für Gonsenheimer "Kult-Kiosk" auf

Bisherige Kiosk-Bewerber konnten mit Konzepten nicht überzeugen

Nach dem im Herbst 2008 erstmals durchgeführten Interessenbekundungsverfahren wurde kein adäquater Bewerber für den städtischen Kiosk auf der Haltestelleninsel Kapellenstraße / Ecke Breite Straße in Mainz-Gonsenheim gefunden. Daher sucht die Stadt erneut nach Mietinteressenten mit überzeugenden Konzepten.

Gonsenheim

Kita Gonsbachterrassen: jetzt wird gebuddelt und gebaut

Am 28. Januar wurde feierlich vor Mitgliedern von Stadtrat, Ortsbeirat und Verwaltung der erste Spatenstich für den Bau der Kindertagesstätte Gonsbachterrassen im gleichnamigen Neubaugebiet vollzogen.
Ab dem 1. August 2010 gilt für alle Zweijährigen der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Des weiteren herrscht eine bundesweite Diskussion über den Rechtsanspruch für Kleinkinder auf einen Krippenplatz ab dem Jahr 2013.
Um diesen Rechtsanspruch für die Zweijährigen zu erfüllen, seien in der Landeshauptstadt Mainz immerhin 840 Plätze neu zu schaffen.

Stadtteil Gonsenheim

Gonsenheim - der boomende Stadtteil

Was war los in den Stadtteilen im zu Ende gehenden Jahr? Die AZ lässt die zentralen Themen noch einmal Revue passieren

Gonsbachterrassen
Gonsbachterrassen
Das Highlight
Es ist für den Stadtteil die gute Nachricht des Jahres: Das ehemalige Kreiswehrersatzamt am Juxplatz bleibt in Gonsenheimer Hand, Unternehmer Robert Graßl hat das Rennen gemacht und die repräsentative Immobilie aus Bundesbesitz erworben. Seit dem Auszug der Bundeswehr 2006 hatte das Gebäude leer gestanden, Graßl baut es derzeit zu einem Ärztehaus um. Im Untergeschoss werden zudem zahlreiche Lagerräume für die Gonsenheimer Vereine eingerichtet. Im Erdgeschoss, so sehen es die aktuellen Planungen vor, soll auch die örtliche Polizei eine neue Unterkunft erhalten. Wie es derzeit aussieht, könnte im Sommer 2009 alles fertig sein.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Gerhard Hundertmark: 40-jährige FDP Mitgliedschaft

Gerhard Hundertmark
Gerhard Hundertmark
Im Rahmen des FDP Weihnachtsempfangs im Rathaus wurde der Gonsenheimer Gerhard Hundertmark für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt geehrt.
Er bedankte sich mit folgenden Worten:

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
es ist mir eine besondere Ehre, im Namen aller diesjährigen Jubilare ein paar Worte des Dankes für die Auszeichnung, die uns heute mit der Theodor-Heuss-Medaille verliehen worden ist, sagen zu dürfen...

FDP-Empfang

Sanierungsprojekte Thema bei FDP-Empfang

Auch die stadtnahen Gesellschaften sollten künftig herangezogen werden, wenn es darum geht, einen Beitrag für den städtischen Haushalt zu leisten: Das forderte Vorsitzender Christopher Sitte beim Weihnachtsempfang der FDP-Stadtratsfraktion im Rathaus.
"In Form von Zielvereinbarungen mit den stadtnahen Gesellschaften müssten wir den Einstieg schaffen", sagte Sitte, ehe Bundestagsabgeordneter Rainer Brüderle die wirtschaftliche Lage der Nation beleuchtete. "Ein Prozent sollte eine Gesellschaft einbringen können in Form von Eigenkapitalverzinsungen, die über Ausschüttungen dem Haushalt zufließen - die meisten Gesellschaften mittelfristig auch mehr." Diesen Gedanken wolle man im Rahmen der Haushaltsberatungen einfließen lassen.

Adventszeit

Weihnachtsmarkt

Neben dem Mainzer Weihnachtsmarkt (27.11. - 23.12.) wird auch in diesem Jahr der Gonsenheimer Adventsmarkt in der Pfarrer-Grimm-Anlage am 29.11. von 10 - 19 Uhr und am 30.11. von 11 - 19 Uhr seine Pforten öffnen.

Gonsenheim

Die Anwohner arrangieren sich

"Im Moment geht es", sagt Anwohner Gerhard Lörke, dessen Haus (noch) in sicherer Entfernung des Baulärms liegt. "Es ist sogar ein bisschen ruhiger, weil der Verkehr ja nur einspurig verläuft - wir kommen problemlos an unsere Einfahrt." Dass sich dies in absehbarer Zeit ändern könnte, weiß der Gonsenheimer. "Wir wollten die Straße neu haben und freuen uns, dass das jetzt in Angriff genommen wurde. Die Belästigungen muss man halt in Kauf nehmen - hinterher hat man es dann auch umso schöner." Ähnlich sieht Daniela Harder die Sache. "Alles ist gut organisiert, ohne irgendwelche grauenvollen Auswirkungen", findet die junge Frau. "Bis jetzt sind wir happy."

Gonsenheim

Pächtersuche für Haltestellen-Kiosk

Bei der Übernahme des Kiosk im September 2007 (links Franz Ringhoffer und Vorbetreiber Karl-Heinz Bendinger, rechts Ortsvorsteherin Sabine Flegel)) strahlte das Ehepaar Joanna und Krzysztof Kazimieruk noch. Nun ist der Kiosk-Traum schon wieder vorbei.Archivfoto: hbz/Bahr
Bei der Übernahme des Kiosk im September 2007 (links Franz Ringhoffer und Vorbetreiber Karl-Heinz Bendinger, rechts Ortsvorsteherin Sabine Flegel)) strahlte das Ehepaar Joanna und Krzysztof Kazimieruk noch. Nun ist der Kiosk-Traum schon wieder vorbei.Archivfoto: hbz/Bahr
Nicht einmal zehn Monate nach seiner Wiedereröffnung steht der Kult-Kiosk auf der Haltestellen-Insel Breite Straße/Ecke Kapellenstraße nun seit Anfang Juli schon wieder leer. Mit einer Neueröffnung ist nicht vor Anfang bis Mitte September zu rechnen.

Zur Erinnerung: Am 24. September hatte der Nackenheimer Krzysztof Kazimieruk, früherer Bundesliga-Ringer des ASV Mainz 88, den Laden gemeinsam mit seiner Ehefrau Joanna von Karl-Heinz Bendinger übernommen, der sich nach 32 Jahren als Pächter in den Ruhestand verabschiedet hatte. Bendinger hatte dem neuen Pächterehepaar noch bis Anfang Februar mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Breite Straße

Traditionshaus wird komplett saniert

Das schmucke Eckhaus mit dem Tabakladen soll komplett saniert werden.Foto: Sascha Kopp
Das schmucke Eckhaus mit dem Tabakladen soll komplett saniert werden.Foto: Sascha Kopp
In der Breiten Straße, Ecke Waldstraße geht eine Ära zu Ende. Nach 81 Jahren schließt der Tabakwaren-Fachhandel in dem alten Gebäude am Donnerstag seine Pforten. Das Anwesen, das wegen der Erhaltungssatzung nicht abgerissen werden darf, wird komplett saniert.

Vorort Gonsenheim

Wohnqualität über Durchschnitt

Mit dem Grundstücksmarktbericht 2008 hat die Stadt zum 15. Mal einen umfassenden Überblick über den Grundstücks- und Immobilienmarkt der Landeshauptstadt veröffentlicht. Die AZ beleuchtet die Situation in den einzelnen Stadtteilen. Heute: Gonsenheim.
Einwohnermäßig ist Gonsenheim der größte Mainzer Vorort. Aber was die Gesamtfläche der Gemarkung anbelangt, rangiert es mit 1 097 Hektar nur an vierter Stelle hinter Bretzenheim (1 406), Hechtsheim (1 395) und Finthen (1 097). "Diese Betrachtung ist unfair", merkt der stellvertretende Ortsvorsteher Wolfgang Oepen (FDP) schmunzelnd an. "Weil große Teile von Hartenberg/Münchfeld ja auf Gonsenheimer Gemarkung liegen."

Erdbeerfest

Gonsenheim im Zeichen der roten Beere

An 2 Tagen im Mai ( 24. und 25. Mai) dreht sich auf der Festmeile in Gonsenheim wieder einmal alles um das kleine rote Früchtchen. Auf der Breiten Straße, dem Juxplatz und der Pfarrer-Grimm-Anlage erwarten den Besucher wieder eine tolles Rahmenprogramm. Ob Künstlermarkt, Modenschau, Events auf der Show- und Musikbühne oder Kinderanimation, es wird für jeden etwas geboten. Jeweils am Samstag und Sonntag um 15 Uhr findet der Festumzug der Erdbeerkönigin und der Prinzessin zum Zuschauen statt.
Wie in den Jahren zuvor sind am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte geöffnet und laden zum Bummeln und Shoppen ein. Und auch die historische Straßenbahn ist wieder mit von der Partie und wird am Sonntag ihre Runden drehen. Die Fahrt mit dem Erdbeerexpress ist übrigens kostenlos.

Stadtteiltreff

Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Elsa-Stadtteiltreffs im Gonsenheimer Rathaus

Es sei "eine kleine Erfolgsstory made in Gonsenheim", so betitelte OB Jens Beutel (SPD) den Stadtteiltreff Elsa-Brändström-Straße. Das zehnjährige Bestehen des Vereins wurde bei einem Festakt im Barocksaal des Gonsenheimer Rathauses gewürdigt.

Kita

Bedarf an Kita-Plätzen steigt

Neues Bild
Neues Bild

Das Highlight
Der Deutsche Baseball-Meister kommt aus Gonsenheim: Trotz widriger Bedingungen auf der maroden Spielstätte an der Karlsbader Straße machten die Mainz Athletics jeden Gegner nass. In der Nacht nach dem entscheidenden Spiel in Regensburg Anfang Oktober empfingen begeisterte Gonsenheimer ihre "A´s"; Klaus Hafner, Vorsitzender des Fördervereins, stellte Fackeln auf, Ortsvorsteherin Sabine Flegel brannte ein Feuerwerk ab. Inzwischen nehmen die Planungen für einen Stadion-Neubau im Gonsbachtal immer konkretere Formen an - die Stadtwerke stehen zu ihrem Versprechen, das Projekt zu stemmen. Baubeginn könnte im nächsten Herbst sein. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt kündigt sich für das nächste Jahr bereits an: Die Verbandsliga-Kicker des SV Gonsenheim marschieren stramm auf den Aufstieg zu. Was wiederum das Sportdezernat in Zugzwang bringt, denn der Platz Am Sportfeld ist alles andere als oberliga-tauglich. Erste Gespräche sind bereits anberaumt.

Gonsbachterrassen

Jetzt geht es auf die Terrassen

Auf den Gonsbachterrassen entstehen bis Sommer 2008 die ersten so genannten Vive-Häuser, die speziell für Hanggrundstücke entwickelt worden sind. Gestern erfolgte der Spatenstich für die zwei Modellhäuser.

Gonsenheim

FDP-Bundestagsabgeordnete fordern Konsens über Ausbau der A643

Die FDP-Bundestagsabgeordneten Rainer Brüderle (4.v.r.), Elke Hoff (5.v.r.) und 
Dr. Volker Wissing (5.v.l.) auf der Fußgängerbrücke, die über die A643 führt.
Foto: hbz/Michael Bahr
Die FDP-Bundestagsabgeordneten Rainer Brüderle (4.v.r.), Elke Hoff (5.v.r.) und
Dr. Volker Wissing (5.v.l.) auf der Fußgängerbrücke, die über die A643 führt.
Foto: hbz/Michael Bahr
"Das ist mein primärer Wunsch", sagte der Liberale, der gestern auf seiner Informationstour durch den Bezirk Rheinhessen-Pfalz auch auf der Fußgängerbrücke über die Autobahn im Gonsenheimer Wald Station machte. "Die Region, die keine fertige Lösung präsentiert, hat keine Chance", so Brüderle.

KITA

Übergangslösung für zweite Kita

Für die zweite Kindertagesstätte im Wohngebiet "Am Gonsenheimer Sand" scheint sich eine Übergangslösung abzuzeichnen. Zumindest wurde im gestrigen Jugendhilfeausschuss ein gemeinsamer Antrag von SPD, CDU und FDP bei drei Enthaltungen mehrheitliche beschlossen und soll heute als Initiativ-Antrag der Jugendhilfe im Stadtrat vorgetragen werden. Laut diesem Vorschlag sollen ab 1. August 2008 25 Kindergartenplätze inklusive zwölf Ganztagsplätze, jedoch ohne Krippe in einer Container-Anlage an die städtische Kita Sandflora angebunden werden.

Dr. Holger Schinke äußert sich zum Thema Kita

Der Gonsenheimer Dr. Holger Schinke äußert sich zur verfehlten Kita-Politik im Stadtteil Gonsenheim im Zusammenhang mit der zweimaligen Vertagung
des Beschlusses über die Einrichtung einer provisorischen Kita im Wohngebiet „Am
Gonsenheimer Sand“ im Jugendhilfeausschuss und der geplanten Änderung des entsprechenden
Bebauungsplanes in der Stadtratssitzung am 26. September 2007.
Leserbrief ...

Jubiläum

Dietrich Goldenbaum vollendet 70. Lebensjahr

Dr. Peter Schmitz (links) gratuliert 
Prof. Dr. Dietrich Goldenbaum 
(2.v.l.).
Den Glückwünschen schließen sich der stellvertretende Gonsenheimer Ortsvorsteher Wolfgang Oepen und die Ortsvereins-Vorsitzende Kathrin Osmenda an.
Foto: hbz/Stefan Sämmer
Dr. Peter Schmitz (links) gratuliert
Prof. Dr. Dietrich Goldenbaum
(2.v.l.).
Den Glückwünschen schließen sich der stellvertretende Gonsenheimer Ortsvorsteher Wolfgang Oepen und die Ortsvereins-Vorsitzende Kathrin Osmenda an.
Foto: hbz/Stefan Sämmer
Prof. Dr. Dietrich Goldenbaum feierte gestern seinen 70. Geburtstag. Dem Schatzmeister der Mainzer FDP gratulierten auch die Weggefährten aus der liberalen Partei.
"Er führt das Amt mit einer guten Mischung aus Solidität, Durchsetzungsvermögen und Charme", würdigte der Mainzer Kreisvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Peter Schmitz, das ehrenamtliche Engagement des Jubilars.

KITA

Weiter auf Suche nach preiswerter Alternative

Die Frage der Einrichtung einer provisorischen Kita im Wohngebiet am Gonsenheimer Sand wurde vom Jugendhilfeausschuss erneut vertagt. Das Thema soll bei einer möglichen neuen Ausschuss-Sondersitzung auf die Tagesordnung kommen.

KITA

provisorische Einrichtung einer Kindertagesstätte

In einer Sondersitzung am 11. September entscheidet der Jugendhilfeausschuss, ob am Gonsenheimer Sand eine provisorische Kindertagesstätte eingerichtet wird. Jetzt stellte die Stadtverwaltung dem Gremium ein Konzept für eine Container-Lösung vor.

Gonsenheim

Leerstände in Breiter Straße kein Thema

Vermutlich erst im August wird der Kiosk auf der Haltestelleninsel der Breiten Straße wiedereröffnen.
Foto: Sascha Kopp
Vermutlich erst im August wird der Kiosk auf der Haltestelleninsel der Breiten Straße wiedereröffnen.
Foto: Sascha Kopp
Nach dem Stand der Dinge wird der Kiosk, der seit dem Ausscheiden des langjährigen Pächters Karl-Heinz Bendinger zum 1. Juli geschlossen ist, erst Mitte bis Ende August wieder öffnen. Wenn alles glatt läuft. Aus dem Wirtschaftsdezernat verlautete, man habe den baulichen Zustand des Kiosks überprüft. Momentan laufe eine Kostenschätzung, die Aussagen darüber liefern soll, wie teuer eine Sanierung komme.
"Der Grundzustand ist okay, aber einige Dinge müssen baulich in Ordnung gebracht werden", so war zu hören. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das jetzt umzusetzen." AZ-Informationen, wonach der neue Pächter bereits zu 99 Prozent klar sei, mochte das Dezernat nicht bestätigen. "Wir haben eine Handvoll Bewerbungen, aber noch ist alles offen. Verträge sind noch keine unterschrieben." Nach der Ausschreibung soll bis zum 11. August feststehen, wer den Zuschlag erhält.

Pressemitteilung

Autohaus Becker - Nahversorgung

Wenn zwei dringend Geld in Mainz benötigen, und sich als Lösung dafür der Verkauf von Grundstücken für großflächigen Einzelhandel anbietet, ist das noch lange nicht das Gleiche. Während Norbert Becker und anderen Mainzer Familienbetrieben eine Genehmigung zum Bau eines Lebensmittelmarktes unter Hinweis auf das nun einmal beschlossene Zentrenkonzept versagt wurde, kann sich die Stadt Mainz gut vorstellen, sich auf ihren eigenen Flächen in Hechtsheim einen Globus und ein Möbelhaus zu genehmigen.

Gonsenheim feiert

Drittes Parkfest der Gonsenheimer Vereine

"Wir haben das Sonnenloch im Schauerwetter erwischt", hieß es am Wochenende in der Pfarrer-Grimm-Anlage, wo das dritte Parkfest der Ortsvereine Besucher zum Gelände unter den alten Bäumen lockte. Sie erlebten dort auch die Neugestaltung des Festplatzes.

Die elf teilnehmenden Vereine hatten auf die früher üblichen, eigenen Sektoren verzichtet und das Publikum im großen Innengelände zusammengeführt und dabei bunt gemischt. Dieser Platz war umgeben von einer "Wagen- und Budenburg", wo den Gästen die verschiedensten Speisen und Getränke verabreicht wurden. Große Zeltjurten der Pfadfinder ergänzten die abwechslungsreiche Kulisse.

Gonsenheim

Abstimmung über Sporthalle geplatzt

Nicht ganz zufrieden wirkten die Mitglieder des Gonsenheimer Ortsbeirats bei der gestrigen Sondersitzung, einberufen wegen des geplanten Sporthallenneubaus. Noch zu Beginn der Sitzung betonte Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU), dass es mit dem lang ersehnten Wunsch hoffentlich zügig vorangehe. Doch der Bericht des Hochbauamtes, vorgestellt von Ulrike Backes, Leiterin der Abteilung für Planen und Bauen, konnte nicht alle Wünsche erfüllen.

Gonsenheim

Postfiliale ist nicht gefährdet

Die Zukunft der Postfiliale in der Breiten Straße ist nicht gefährdet. Das stellte Stefan Heß, Pressesprecher der Deutschen Post AG, auf AZ-Anfrage klar.
Nachdem das Gebäude dieser Tage zum Verkauf angeboten wird, haben sich nicht wenige Gonsenheimer besorgt darüber gezeigt, ob die Post an diesem zentralen Standort erhalten bleibt. "Es ist definitiv keine Änderung in irgendeiner Form angedacht", versicherte Heß. "Ein solcher Verkauf einer Immobilie hat in der Regel überhaupt keine Auswirkungen auf die Postfiliale." In dem Gebäude in der Breiten Straße habe man einen "langfristigen Rückmietvertrag". "Gonsenheim ist für uns ein wichtiger Standort, der auch sehr gut angenommen wird," sagt Stefan Heß. Eine mögliche Umwandlung in eine Postagentur sei zwar mittelfristig nicht vollends auszuschließen, zurzeit aber ganz sicher kein Thema.
"Ich sehe die Sache so, dass die Postfiliale auch künftig drin bleiben kann in diesem sehr attraktiven Objekt", sagte auch Eigentümer Kai Bosesky aus Frankfurt. "Die Filiale ist ja erst vor ein paar Jahren für mehrere 100000 Euro umgebaut worden. Hätte die Post sich gegen diesen Standort entschieden, hätte sie diese Summen nicht investiert." Es gebe aus seiner Sicht "überhaupt keinen Grund, die Post dort nicht mehr weiterzuführen".

In der Allgemeinen Zeitung Mainz erschienen, am 31. Mai 2007.

Gonsbachterrassen

Zweiter Bauabschnitt startet im Herbst

Die Fläche ist riesig und umfasst 500 bis 600 Bauplätze: Auf 22 Hektar im Dreieck zwischen An der Bruchspitze, Erzberger Straße und Karlsbader Straße soll in den nächsten Jahren das derzeit größte neue Wohngebiet in Mainz - bestückt vor allem mit Einzelhäusern, aber auch Reihenhäusern, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen - realisiert werden. Die Erschließungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, die Straßenzüge sind erkennbar. Die Vermarktung laufe gut, betonen gestern die beiden Geschäftsführer der Gonsbachterrassen GmbH, Marion Wilke und Martin Dörnemann.
Einen weiteren Schub erwarten sie sich von einer Infoveranstaltung am Wochenende auf dem Gelände. Dabei wird der zweite Bauabschnitt im Mittelpunkt stehen, wo unter anderem architektonisch interessante "Bastionshäuser" auf den Terrassenkanten errichtet werden sollen. Im Herbst werde hier mit dem Bau der ersten Häuser begonnen, so die Zielsetzung.

Dr. Holger Schinke äußerte sich zum Thema Kita

Der Gonsenheimer äußert sich zum Thema Umwidmung der Kita im Wohngebiet "Am Gonsenheimer Sand" in Mehrgeschosswohnungen.

Leserbrief an die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Mainz

Kita Gonsenheim

FDP kritisiert KITA-Wegfall

Die Gonsenheimer FDP kritisiert heftig den geplanten KITA-Wegfall und das Vorgehen der Verwaltung im Hinblick auf die geplanten Bebauungsplanänderungen am Großen Sand. So setzte die Stadtverwaltung den Ortsbeirat über die neuen Pläne (Geschosswohnungsbau anstatt KITA) erst nach der Öffentlichkeit und eher zufällig in Kenntnis.

Der FDP-Ortsverband Gonsenheim hat überhaupt kein Verständnis dafür, dass die Verwaltung ausgerechnet dort Kita-Plätze einsparen will, wo viele Kinder leben und ein realer Bedarf besteht. „Denn schon jetzt reicht das bestehende Angebot an Kita-Plätzen nicht aus. Es sind in dem Wohngebiet noch längst nicht alle Wohnungen und Reihenhäuser gebaut und von denjenigen, die bereits gebaut sind, warten noch viele auf die Vermarktung und der Zuzug junger Familien ist somit noch lange nicht abgeschlossen“, gibt FDP-Vorsitzende Kathrin Osmenda zu bedenken.

Zentrenkonzept

Lidl darf nicht nach Gonsenheim

Die Lidl-Kette darf am Gonsenheimer Krimm-Dreieck keinen Discountmarkt eröffnen. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) in letzter Instanz bestätigt. Die Stadt sieht mit der Entscheidung ihr Zentrenkonzept gestärkt. Das OVG bestätigte die Entscheidung des Verwaltungsgerichts vom Juli 2006, wonach Lidl keinen Anspruch auf eine Baugenehmigung hat. Eine neuerliche Revision des Lidl-Konzerns ließen die Richter nicht zu. "Für die vielen kleineren Läden und Dienstleistungsbetriebe in der Breiten Straße sowie deren Kunden ist das eine gute Botschaft", sagte OB Jens Beutel (SPD) am Freitag auch mit Blick auf den Gonsenheimer Ortskern und das Gleisbergzentrum. Das OVG teile die Sorge der Stadt, dass ein Einkaufszentrum der geplanten Größenordnung in einer Randlage Gonsenheims den dortigen Einzelhandel "existentiell bedrohen" würde. Diese Sorge ist Hintergrund des stadtweit geltenden "Zentrenkonzepts", das nach einer Entscheidung des Stadtrats größeren Läden mit Sortimenten, die den kleineren Geschäften in den Stadtteil- und Innenstadt-Kernen Konkurrenz machen könnten, eine Absage erteilt. Für Beutel und Baudezernent Norbert Schüler (CDU) hat die Urteilsbegründung daher eine über Gonsenheim hinaus gehende Bedeutung: Das Gericht stärke "unmissverständlich" das vom Stadtrat beschlossene Zentrenkonzept. Bauplanungen in Verbindung mit Sortimentsbeschränkungen seien somit zulässig. Das Zentrenkonzept umfasse nicht nur Lebensmittel, sondern auch Güter, die das Angebot in den Ortszentren prägen sollen. Ziel sei es weiterhin, eine fußläufige Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und die Attraktivität der City und der Stadtteilzentren zu erhalten.

Von Claus Wolff, in der Allgemeinen Zeitung erschienen, am 24.Februar 2007.

Offener Brief

Kohlekraftwerk Mainz

Folgender (Leser)Brief zum Thema Kohlekraftwerk wurde von den Gonsenheimern Cornelia und Prof. Dr. Dietrich Goldenbaum verfasst und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Mainzer Rheinzeitung veröffentlicht.

Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst einmal gebührt Ihrer Zeitung Dank und Anerkennung für die Berichterstattung zu dem geplanten Kohlekraftwerk der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) in Mainz.
Bei näherer Betrachtung der Inszenierung des Entscheidungsprozesses (der Mainzer Theaterchef Fontheim könnte davon lernen) fällt neben mancher Unwägbarkeit wie z.B. der der Baukosten auf, dass der Stadtrat die rein kostenorientierte Planung der KMW fast eins zu eins übernahm.
Außerökonomische Entscheidungsprozesse, wie sie einem politischen Gremium trotz angespannter Finanzlage wohl anstünden, scheinen nicht thematisiert worden zu sein. Dem alternativen Konzept für eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien z.B. der Herren Roth, Werum und Dr. Ewald (vorgestellt in Ihrer Zeitung), wurde keine Vorstellungsplattform gegeben, so wie dies für die Kohlekraftwerk-Variante der KMW mehrfach der Fall war. Damit stellt sich die Frage, ob Anderes als das Kohlekraftwerkkonzept der KMW je ernsthaft in Betracht gezogen wurde, obwohl klar ist, dass ein verantwortbares, weil sauberes Kohlekraftwerk nach dem heutigen Stand der Technik nicht zu errichten ist - und wenn man das Kohlendioxyd nicht in die Luft bläst, muss es anders entsorgt werden.

Kita Gonsenheim

Anwohner protestieren bei Dezernenten gegen Kita-Wegfall und Geschoss-Wohnungen

Mehr als drei Stunden lang haben gestern Abend rund 60 Anwohner des "Gonsenheimer Sands" im Ortsbeirat ihre Argumente für den Bau einer weiteren Kita und gegen eine verdichtete Wohnbebauung vorgetragen. Am 8. März hat jetzt der Bauausschuss das Wort.

Dieses Wohngebiet muss auch in 50 Jahren noch Bestand haben", fasste ein Bürger die Sicht der Anwohner zusammen. Es dürfe nicht sein, dass sich Fehler wiederholen, die man in dem Neubaugebiet in den vergangenen Jahren gemacht hat. Konkret sprachen viele Anwohner dabei an, dass die dreieinhalbgeschossige Wohnbebauung, die auf dem Areal entstehen soll, das zunächst für eine Kita gedacht war, zu hoch und zu dicht sei.

"Wir bestehen darauf, was uns noch zuletzt zugesichert wurde, dass es hier keinen Geschosswohnungsbau mehr geben wird", sagte Roland Hartkopf von der IG Neu-Gonsenheim an die Adresse der drei anwesenden Dezernenten, Norbert Schüler (CDU), Birgitt Collisi (SPD) und Franz Ringhoffer (FDP). "Wir werden trotz Südwest-Lage ein Schattendasein führen", sagte ein Anwohner, der neben den angedachten Geschoss-Wohnungen ein Haus besitzt.

Gewerbe

Gewerbe setzt auf Qualität

Eine weitgehend positive Bilanz für 2006 zog der Vorsitzende des Gewerbevereins, Günter Beitz, beim Neujahrsempfang. Besonderen Dank richtete er an die Sponsoren, deren Einsatz die Weihnachtsbeleuchtung im Ortskern möglich gemacht hatte. "Die Breite Straße wird auch weiterhin hell bleiben - das verspreche ich", zeigte sich Beitz zuversichtlich. Ein noch stärkerer Spendeneinsatz von Geschäftsleuten und Bürgern für die Beleuchtung sei allerdings wünschenswert.

Gonsenheim

Gericht entscheidet über Ölwiese

Die Stadtverwaltung darf auf dem Landschaftsschutzgebiet Ölwiese den sofortigen Abriss von Hütten und Einfriedungen verlangen. Das hat das Mainzer Verwaltungsgericht im Januar per Eilverfahren entschieden. Ein Grundstückseigentümer hatte die städtische Abriss-Anordnung verhindern wollen.

Im Jahr 2000 hatte die Stadt das Gebiet am südlichen Ortseingang an der Grabenstraße als Schutzgebiet ausgewiesen. Im vergangenen Sommer informierte sie die Eigentümer der Grundstücke, dass diese ihre Aufbauten entfernen müssten. Da der Grundstückseigentümer seine Gartenhütte und eine Einfriedung aus Holzelementen trotz mehrfacher Aufforderung aber nicht entfernt habe, ordnete die Stadt einen Sofortvollzug an. Daraufhin wandte sich der Eigentümer ans Gericht.

Fastnacht

Rathauserstürmung und Närrischer Umzug

Am Samstag, den 17. Februar 2007 ist es wieder in Gunsenum soweit: der Närrische Umzug und die traditionelle Rathauserstürmung.

Beginn:
ab 13.45 Uhr Sternmarsch der Musikzüge
ab 14 Uhr Erstürmung des Gonsenheimer Rathaus:

Musik: Feuerwehrkapelle, Musikzug Grenadiergarde, Musikzug der Füsiliergarde
Erstürmung des Rathauses, Schlüsselübergabe und Begrüßung der Ortsvorsteherin Frau Flegel
Vereidigung der närrischen Rekruten und Soldauszahlung
Präsentation der Kostüme der Schulen und Kindergärten

ab 14.44 Uhr Närrischer Zug durch Gonsenheim
Zugweg: Mainzer Straße, Oelwiesenstraße, Grabenstraße, Hermann-Ehlers-Straße,Wilhelm-Raabe-Straße, Breite Straße (gegen 15 Uhr), Kirchstraße

Kohlekraftwerk

Investition könnte um 300 Millionen Euro steigen

Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) stehen vor dem Abschluss eines Liefervertrags für das Steinkohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue. Die Anlage soll eine Leistung von 823 Megawatt haben und rund 1,19 Milliarden Euro kosten. Für die ursprünglich geplante Größenordnung von 750 Megawatt und 860 Millionen Euro konnten die KMW offenbar keinen Generalunternehmer finden. Weil die Investitionssumme im Verhältnis stärker steigt als die Leistung, erhöhen sich die Kosten pro Kilowattstunde erzeugten Stroms. Dies geht aus einem Schreiben der KMW hervor, das der F.A.Z. als Kopie vorliegt.

Kohlekraftwerk

KMW-Chef: Das Kohlekraftwerk rechnet sich

Neben den beiden Gas-Kraftwerken (mit den rauchenden Schornsteinen) will die KMW den Kohlemeiler bauen.
Foto: Alfons Rath
Neben den beiden Gas-Kraftwerken (mit den rauchenden Schornsteinen) will die KMW den Kohlemeiler bauen.
Foto: Alfons Rath
In einem internen Schreiben sind Kosten von 1,19 Milliarden Euro genannt/Sticksel prüft "Optimierungen"
Wie teuer und wie groß das geplante Steinkohlekraftwerk werden soll, steht noch nicht fest. In der für die Realisierung des Vorhabens entscheidenden Frage gibt sich KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel aber optimistisch: "Die Anlage kann wirtschaftlich betrieben werden."

Laut Vorlage des KMW-Vorstandes zur Aufsichtsratssitzung am 9. Februar beantragt der Vorstand, das Investitionsbudget "für ein Kohleheizkraftwerk mit einer Leis- tung von zirka 823 Megawatt auf rund 1,2 Milliarden Euro" zu erhöhen. Das geht aus einem internen Schreiben hervor, das der AZ vorliegt.

Kita Gonsenheim

Sondersitzung zu Kita-Problematik

Am Dienstag, 13. Februar, ab 17.30 Uhr wird die Stadtverwaltung im Rahmen einer Sondersitzung des Ortsbeirats im Gonsenheimer Rathaus Bürger über die geplante Bebauungsplanänderung im Zusammenhang mit dem Bau einer Kita im Wohngebiet "Am Gonsenheimer Sand" (die AZ berichtete) informieren.

Baudezernent Bürgermeister Norbert Schüler (CDU) hat gemeinsam mit seinen Kollegen, Sozialdezernentin Birgitt Collisi (SPD) und Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer (FDP), die Sondersitzung vorgeschlagen, um ausführlich über das Vorhaben zu informieren und auf diesem Wege die noch offenen Fragen zu klären. Vor der nächsten Bauausschusssitzung am 8. März ist damit nach Auffassung der Stadt ausreichend Gelegenheit, Inhalt und Verfahren in allen Einzelheiten darzustellen. "Wir werden zur Verfügung stehen", lautet das Angebot des Bürgermeisters und der Dezernenten. "Selbstverständlich sind wir gerne bereit, das Thema offen zu diskutieren, bevor es zu einer Entscheidung in den städtischen Gremien kommt. Wir wollen damit im Interesse des Stadtteiles die Rückkehr zu einer sachlichen Gesprächsatmosphäre ermöglichen."

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"offener Brief"

Dr. Holger Schinke äußerte sich zum Thema Kita


Gonsenheim

Alter Spielplatz soll aufleben

Anwohner wollen den stillgelegten Spielplatz an der Vierzehn-Nothelfer-Straße, Ecke Luisenstraße, wiederbeleben. Dafür werben sie jetzt um Spenden und Sponsoren.

Nachdem die Initiatoren der Aktion, Birgit Hochhaus und Katrin Sparwasser, fast jeden Nachmittag andere Eltern mit ihren Kindern aus dem Viertel auf einem privaten Spielplatz eines angrenzenden Wohngebiets trafen, habe der Gedanke nahgelegen, den alten Spielplatz vor der eigenen Haustür wieder aufleben zu lassen. Im Sommer 2006 beschlossen Hochhaus und Sparwasser durch den Zuspruch anderer Eltern die Aktion.

Kita Gonsenheim

Votum zu Kita-Areal vertagt

Nach Protesten von Anwohnern ist die Entscheidung über die Wohnbebauung des eigentlich für eine Kita vorgesehenen Areals am "Gonsenheimer Sand" auf den 8. März vertagt worden. Das teilte Baudezernent Norbert Schüler (CDU) am Freitag auf AZ-Anfrage mit.

Noch ist das Wohngebiet 'Gonsbachterrassen' eine große Brachfläche.
Hier soll die neue Kindertagesstätte entstehen, in die auch der Nachwuchs des benachbarten Wohnparks 'Am Gonsenheimer Sand' (oben, links) gehen soll.
Foto: Bildagentur Alfons Rath
Noch ist das Wohngebiet 'Gonsbachterrassen' eine große Brachfläche.
Hier soll die neue Kindertagesstätte entstehen, in die auch der Nachwuchs des benachbarten Wohnparks 'Am Gonsenheimer Sand' (oben, links) gehen soll.
Foto: Bildagentur Alfons Rath
Eigentlich hätte der Bebauungsplan, der mehrgeschossige Wohnhäuser auf dem Gelände zwischen Pfarrer-Brantzen- und Maria-Sibylla-Merian-Straße vorsieht, schon kommende Woche verabschiedet werden sollen. Somit wäre das Gelände nicht mehr für eine Kindertagesstätte in Frage gekommen, die eigentlich die Kita am Willy-Brandt-Platz ergänzen sollte.

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Leserbrief

Kita und Bebauung Gonsenheim betreffend

Gonsenheimer Dr. Roland Schmidt schrieb folgenden Brief:

Mit Verwunderung, Wut und Empörung habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) unter Zuhilfenahme der zuständigen politischen Vertreter kurz davor ist, das im Gonsenheimer Wohngebiet Krongarten ursprünglich für eine Kindertagesstätte vorgesehene Baufeld (Maria-Sibylla-Merianstr. / Pfarrer-Brantzen-Straße) in einer Mehrfamilienhausbebauung „zu überführen“.

Als Anwohner dieses Baufelds müsste mir dieses Anliegen ja eigentlich entgegenkommen, denn so entginge ich ja dem zu erwartenden „Kinderlärm“ der vorgesehenen Kindertagesstätte. Doch das Gegenteil ist der Fall: Als Familienvater von zwei Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren weiß ich aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist heutzutage einen Kindergartenplatz zu bekommen. Insofern empfinde ich „Kinderlärm“ auch nicht als Belastung sondern als Bereicherung!

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Volkshochschule in Gonsenheim

Gonsenheims VHS-Stelle will keine Miete zahlen/Umzug nach Finthen?

Weil die Außenstelle der Volkshochschule (VHS) seit Anfang 2007 nicht mehr mietfrei Kurse im Gonsenheimer Rathaus abhalten kann, verabschiedet sie sich Ende März von diesem Standort. Auf der Suche nach mietfreien Alternativen geht der Blick auch nach Finthen.

Ein Waldspaziergang zum Lennebergturm, Infos zur Krippe in der St. Stephan-Kirche, aber auch Englisch-Kurse, Querflöten-Stunden oder Porträt-Malerei: Das sind einige Angebote der Gonsenheimer Außenstelle der VHS. Dafür gehen die Teilnehmer in die Maler-Becker-Schule, in die Kanonikus-Kir-Realschule und - noch - ins Rathaus.

Kita Gonsenheim

Protest gegen Kita-Aus in Gonsenheim

Nicht nur Anwohner protestieren gegen die Entscheidung der Stadt, im Wohngebiet "Am Gonsenheimer Sand" keine zweite Kindertagesstätte zu bauen (die AZ berichtete). Die Stadt hält indes an der Entscheidung fest, hier stattdessen Wohnhäuser zu errichten.

Im Jahr 2009 werde in dem benachbarten Neubaugebiet "Gonsbachterrassen" eine Kindertagesstätte entstehen, ließ gestern das Sozialdezernat mitteilen. "Mit Blick auf die örtliche Nähe würde es keinen Sinn machen, jetzt noch eine Kita am Gonsenheimer Sand zu bauen", erklärte Ralf Peterhanwahr von der Stadt-Pressestelle auf AZ-Anfrage. Die bestehende fünfzügige Einrichtung am Willy-Brandt-Platz könne nicht mehr aufgestockt werden. Er räumte ein, dass es hier derzeit "etwas eng mit der Zahl der Plätze" sei, aber nicht so eng, dass ein sofortiger Kita-Neubau nötig sei. Zudem würden die Kinderzahlen demographisch gesehen in den kommenden Jahren zurückgehen. Peterhanwahr betonte gleichzeitig, dass die Entscheidung gegen den Kita-Neubau bereits vor ein paar Jahren getroffen wurde und das auch kommuniziert worden sei. Peterhanwahr bestätigte, dass die Stadt auf besagtem Gelände zwischen Maria-Sibylla-Merian- und Pfarrer-Brantzen-Straße jetzt eine drei- bis fünfgeschossige Wohnbebauung vorsehe. "In diesem Teil Gonsenheims wird Wohnraum nachgefragt", sagte Peterhanwahr. Die Dimension der Bebauung sei in dem Umfeld nicht problematisch.

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Am Gonsenheimer Sand

Wohnungen statt Kita?

Einen weiteren im Wohngebiet "Am Gonsenheimer Sand" geplanten Kindergarten wird es möglicherweise doch nicht geben. Entsprechende Informationen machte gestern Abend Wolfgang Oepen (FDP) im Ortsbeirat publik. Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU) konnte dieses Informationen bestätigen.

In gleicher Sache hat gestern auch die Anwohner-Gemeinschaft "IG Neu-Gonsenheim" Alarm geschlagen. Auf dem Grundstück Maria-Sibylla-Merian-Straße/Pfarrer-Brantzen-Straße solle "unter Nutzung des für den Kindergarten erforderlichen Geländes und Teilen der Verkehrsflächen eine maximale Verdichtung mit Geschosswohnungsbau erfolgen", sagte IG-Sprecher Roland Hartkopf mit Verweis auf ein Schreiben von Baudezernent Norbert Schüler (CDU) vom 10. Januar. Zuvor sei immer wieder versichert worden, dass eine "niedrige, angepasste Bebauung" vorgesehen sei. "Demnach sind alle Aussagen nicht mehr wahr, und wir sehen das als einen eklatanten Wortbruch von Seiten der Stadtpolitik", so Hartkopf.

"offener Brief"

Kita und Bebauung Gonsenheim betreffend

Der Gonsenheimer Roland Hartkopf schickte folgenden Brief, am 25. Januar 2007 an Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Oepen und die Allgemeine Zeitung:

Als ich heute morgen die Zeitung las, blieb mir fast der Bissen im Hals
stecken.
Es ist schon erschütternd, mit welcher Ignoranz und Inkompetenz die Stadt
über das Thema redet.

So ist den Herrschaften neben vielem wohl nicht bewußt, wie weit der Weg
vom "Krongarten" bis zu den Gonsbachterassen ist, wenn man ihn mit einem
Kleinkind zu Fuß oder mit Rad zurücklegt.
Oder hat heute jede Mutter automatisch einen Zweitwagen ?
Von welchem demographischen Faktor die Rede ist, wenn grade ins
Wohnquartier Ost junge Familien einziehen erschließt sich ebenfalls nicht.

weiterer Leserbrief zum Thema...

Sporthalle

Bauprojekt Sporthalle an der Weserstraße

Auf dem brach liegenden Grundstück an der Weserstraße soll vor dem Seniorenwohnheim die neue Sporthalle entstehen.
Auch Stellplätze für Autos sind geplant.
Foto: Sascha Kopp
Auf dem brach liegenden Grundstück an der Weserstraße soll vor dem Seniorenwohnheim die neue Sporthalle entstehen.
Auch Stellplätze für Autos sind geplant.
Foto: Sascha Kopp
Der langersehnte Neubau einer Sporthalle an der Weserstraße nimmt langsam Konturen an. Nach aktueller Planung des städtischen Hochbauamts soll die Halle 22 mal 44 Meter groß und in zwei Felder unterteilbar sein. Maximal vier Millionen Euro darf sie kosten.

Gonsbachterrassen

Bauprojekt mit sozialen Vorteilen

Das geplante Baugruppenprojekt im Wohngebiet "Gonsbachterrassen" und gemeinschaftliche Wohnprojekte im allgemeinen waren Thema einer Informationsveranstaltung, zu der die DRK-Beratungsstelle "LebensWohnraum" eingeladen hatte. Zehn Interessierte waren trotz Kälte an die Gonsbachterrassen gekommen, um sich den Platz genau anzugucken, an dem vielleicht noch in diesem Jahr mit dem Bau des Projektes begonnen werden soll.


siehe auch Gonsbachterrassen...

Baulärm

Gonsenheimer müssen mit Baulärm rechnen

Bis Ende März müssen Marienborner und Gonsenheimer mit nächtlichem Baulärm rechnen. Für den Bau eines neuen elektronischen Stellwerks wird die Deutsche Bahn AG in den beiden Stadtteilen Kabelkanäle bauen. Um den Zugverkehr nicht zu beeinträchtigen, wird montags bis samstags von 23 bis 4.30 Uhr gearbeitet.

Ab dem Spätsommer werden Signale und Weichen der rheinhessischen Regionalstrecken aus einer Bedienzentrale in Neustadt an der Weinstraße ferngesteuert. Von dort werden auch die Strecken Monsheim-Alzey-Gensingen-Horrweiler sowie Armsheim-Mainz überwacht. Dafür müssen 109 Signale aufgestellt und mehr als 100 Kilometer Kabel verlegt werden.

Von Claus Wolff in der AZ-Ausgabe 20.01.07

Stadtteiltreff

Stadtteiltreff in der Elsa-Brändström-Straße unterstützt

Exakt 437 Euro Reinerlös kamen zusammen, als sich die Mitglieder der freien evangelischen Gemeinde mit einem Raclette-Stand auf dem Adventsmarkt beteiligten. Jetzt wurde das Geld dem Stadtteiltreff in der Elsa-Brändström-Straße gespendet. Seit nunmehr zwei Jahren wird die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Stadtteiltreff immer intensiver. Man organisiert gemeinsam Veranstaltungen und Lesungen. Seit etwa einem halben Jahr gibt es das Lebensmittelprojekt "Brotkorb", das der Stadtteiltreff mit Kirchengemeinden durchführt.

Veröffentlicht in der Allgemeinen Zeitung, 24.Januar von Claus Wolff

Liberales Forum Mainz-Gonsenheim

Abendveranstaltung: "Politische Gerechtigkeit"

In der Veranstaltungsreihe "liberales Forum" bietet die Friedrich-Naumann-Stiftung zusammen mit dem "Liberalen Forum Gonsenheim" wieder eine öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Bürgerhof Gonsenheim an.
Zu dem Thema "Politische Gerechtigkeit" wird der Politologe Dr. Thorsten Lange referieren. Unser Mitglied Wolfgang Oepen wird die Moderation übernehmen.

Programm

100 Jahre Rheinhessendom

Im Jahre 1906 wurde der Rheinhessendom, von Bischof Heinrich Kirstein geweiht.
Mit einem von Kardinal Lehmann zelebrierten Gottesdienst erlebte die katholische Pfarrei St. Stephan den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Jubiläum ihres Gotteshauses.

Gonsenheim

AZ-Forum in der Pfarrer-Grimm-Anlage

Mit rund hundert Gonsenheimern diskutierten bei "AZ vor Ort" in der Pfarrer-Grimm-Anlage:
Baudezernent Norbert Schüler, Ortsvorsteherin Sabine Flegel, Mathias Huber, (CDU), die AZ-Redakteure Michael Erfurth und Claus Wolff, Wolfgang Oepen (FDP), Martin Kinzelbach (SPD) und Sylvia Köbler-Gross (Grüne) über die Chancen eines Stadtteilzentrums für Gonsenheim.

Baudezernent Norbert Schüler könnte es sich vorstellen, dass die Wohnbau das Kreiswehrersatzamt in der Kapellenstraße kauft und somit den Gonsenheimern zum lang ersehnten Stadtteilzentrum verhilft.

Einkaufen in Gonsenheim

Dauerthema Lebensmittelversorgung

Die Absage der Stadtverwaltung an den Lebensmittel-Discounter Lidl, der eine neue Filiale am Krimm-Dreieck eröffnen wollte, liefert nun frisches Zunder im Gonsenheimer Dauerthema Lebensmittelversorgung.

Der Discounter wollte am Krimm-Dreieck und somit in Reichweite des neuen Wohnparks "Am Gonsenheimer Sand", der bevölkerungsreichen Elsa-Brändström-Straße und dem geplanten Neubaugebiet "Gonsbachterrassen" eine Filiale errichten. Die Stadtverwaltung sagte jedoch nein - mit Blick auf das vom Stadtrat beschlossene "Zentrenkonzept".

Die FDP Gonsenheim äußert dazu, dass es sehr bedenklich ist Gonsenheim mit dann drei Minimal-Märkten einem REWE-Monopol zu überlassen, denn REWE hatte den neuen Standort am Gleisberg-Zentrum auch immer davon abhängig gemacht, dass es keinen LIDL-Markt auf dem Gelände Opel-Becker geben dürfe.

Gleisbergzentrum

Status quo Gleisbergzentrum

Die Einkaufslandschaft in Gonsenheim ist ein komplexes Gebilde und eine Diskussion seit Jahren. Einerseits sollen die Geschäfte im Ortskern, genau genommen in der Breiten Straße, nicht von großen Supermärkten in den Randlagen die Kunden abgezogen bekommen. Andererseits wächst Gonsenheim mit großen Neubaugebieten (bsp. Gonsbachterrassen) stetig an, was wiederum eine Herausforderungen für die Nahversorgung birgt. Nach Aussage der Stadt soll das Problem der Nahversorung mit der Errichtung des Gleisbergzentrums an der Elbestraße gelöst werden.

Senioren-Sicherheitsberater

Senioren-Sicherheitsberater bietet regelmäßige Sprechstunde in Gonsenheim an

Der Senioren-Sicherheitsberater Heinz Peter Claas bietet an jedem ersten Dienstag des Monats von 10.00 bis 12.00 Uhr in der Ortsverwaltung Gonsenheim (Pfarrstraße 1) Sprechstunden zu Fragen der Sicherheit im alltäglichen Leben für Seniorinnen und Senioren an.

Die nächste Sprechstunde findet am Dienstag, 05. September 2006, von 10.00 bis 12.00 Uhr statt.

Die vom Kommunalen Präventivrat unter Leitung von Oberbürgermeister Jens Beutel berufenen ehrenamtlich tätigen Senioren-Sicherheitsberater ergänzen die präventive Arbeit der Polizei durch ihre Funktion als Kontaktperson im Lebensbereich der älteren Menschen direkt vor Ort in ihrem Stadtteil. Sie entwickeln Ideen und Initiativen für die Verbesserung der Sicherheit, geben vorbeugende Hinweise zum Schutz vor Straftaten und alltäglichen Gefahren sowie Tipps für technische Sicherheitsvorkehrungen.

Bahnübergang

Bahnübergang bleibt doch geschlossen

Überraschend hat es der Park- und Verkehrsausschuss am Mittwoch, den 30. August abgelehnt, den im Mai gesperrten Bahnübergang an der Oberbrücke zunächst in eine Richtung und zwei Jahre später wieder komplett zu öffnen.

Das Abstimmungsergebnis der Mitglieder des Verkehrsausschusses war bei zwei Enthaltungen mit drei Nein- und drei Ja-Stimmen äußerst knapp.
Diese Ablehnung wird Konsequenzen für die Landwirtschaft und das Gewerbe mit sich bringen, denn von nun an können nur noch Fußgänger und Radfaher die Gleise passieren.

Bahnübergang

Wiedereröffnung Bahnübergang "An der Oberbrücke"

Im Stadtvorstand wurde der Entwurf eingebracht, den Bahnübergang "An der Oberbrücke" wieder zu eröffnen und diesen gleichzeitig mit einer Lichtsignalanlage zu betreiben. Der Bahnübergang war im Mai 2006 auf Grund der zu starken illegalen Nutzung durch Kraftfahrzeuge - insbesondere auf Weisung durch die Bahn AG - geschlossen worden. Seitdem können den Bahnübergang lediglich Fußgänger und Radfahrer queren.

Gonsbachterrassen

Erster Spatenstich

Am Donnerstag, den 18. Mai war es soweit, der erste Spatenstich für das Wohnbaugebiet Gonsbachterrassen auf dem alten MIT-Gelände wurde gesetzt. Die Bebauung der Gonsbachterrassen ist ein gemeinsames Projekt der Stadtwerke Mainz AG und der Wohnbau Mainz GmbH und die künftigen Bewohner werden in reizvoller Umgebung, nur wenige Minuten von den Ortszentren Gonsenheims und Mombachs, aber auch der Innenstadt entfernt, ein neues Heim finden. Noch in diesem Jahr kann mit der Bautätigkeit auf dem Gelände begonnen werden. Weitere Informationen zu den Gonsbachterrassen

Sicherheitsprävention

Senioren-Sicherheitsberater beim Gonsenheimer Wochenmarkt

Die Seniorensicherheitsberater Gisela Abels-Lahr, Günther Vierthaler, Günther Zimmerstädt (Ortsteil Mainz-Gonsenheim), sowie Gerda Seidel (Ortsteil Mainz-Finthen) werden am Samstag, 13. Mai 2006 in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr mit Unterstützung des Kommunalen Präventivrates, dem BeratungsZentrum Polizei, dem VdK Ortsverband Gonsenheim sowie der Johanniter Unfallhilfe auf dem Gonsenheimer Wochenmarkt, Schulstraße/Ecke Kirchstraße, eine Informationsveranstaltung für Senioren und Seniorinnen durchführen.

Schließung des Bahnübergangs Mainz-Gonsenheim

Die Deutsche Bahn AG fordert die Stadt Mainz - konkret das Amt für Verkehrswesen - in einem dringlichen Schreiben auf, den illegalen Querungsverkehr am Bahnübergang Mainz-Gonsenheim / An der Oberbrücke schnellstmöglich wirksam zu unterbinden. Der Bahnübergang ist derzeit lediglich für Fußgänger, Radfahrer und landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben, dennoch wird er illegal von sehr vielen Verkehrsteilnehmern mit dem Kraftfahrzeug genutzt. Die Bahn AG argumentiert, an dieser Stelle drohten Gefährdungen durch unerlaubte Kfz-Querungen.

Projekt "Soziale Stadt"

'Soziale Stadt' in Lerchenberg und Mombach und 'Soziales Leben' in Gonsenheim und Marienborn

Der Gonsenheimer Ortsbeirat hatte eine Aufnahme des Gonsenheimer Wildpark Viertels in das
das Bund-Länder-Gemeinschaftsprogramm ‚Soziale Stadt’ beantragt. Es wurden konkrete Vorschläge für zwei neue Quartiere und für gezielte qualitative Maßnahmen in zwei weiteren Stadtvierteln erarbeitet.

So sollen ab 2007 das Quartier Lerchenberg-Mitte/ZDF mit dem angrenzenden Stadtbezirk Lerchenberg-Süd (ohne das Gelände des ZDFs und „Alt-Mombach“ (Stadtbezirke 311 ‚Alt-Mombach’, 312 ‚Industrieviertel’ und 313 ‚Im Suder’) die neuen regionalen Fenster für das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt werden. Für die Stadtbezirke Gonsenheim-Am Wildpark und Marienborn-Nord werden für die Dauer von drei Jahren gesonderte Aktivitäten zur Vernetzung der Akteure bzw. zum Ausbau der Kinder- und Jugendarbeit geleistet.
Dafür würden auf jeden Fall für die beiden Gebiete für die Dauer von drei Jahren jeweils 10.000 Euro für den städtischen Haushalt (erstmals 2007) angemeldet.

Landtagswahl

So haben die Gonsenheimer gewählt...

Ergebnis: Der Stadtteil Gonsenheim hat wieder maßgeblich zum guten Abschneiden der Mainzer FDP beigetragen.Die Wahl in Zahlen

Ortsvorstandssitzung

Die Gonsenheimer FDP tagte

Der Ortsvorstand der Gonsenheimer FDP traf sich am 19. April zu seiner monatlichen, öffenlichen Sitzung in der Gaststätte "zum Löwen" und beratschlagte über aktuelle politische (Gonsenheimer) Themen. Das Protokoll befindet sich auf der folgenden Seite.

Gonsbachterrassen

Bebauungsplan zum Wohngebiet "Gonsbachterrassen" hat Rechtskraft erlangt

Für das rund 24 Hektar große, im Nordosten des Stadtteiles Mainz-Gonsenheim gelegene, MIT-Gelände konnte in weniger als anderthalb Jahren Baurecht für ein attraktives Wohngebiet geschaffen werden. Nachdem vom Stadtrat am 1. Dezember 2004 der Aufstellungsbeschluss gefasst worden war, konnte das Bauleitplanverfahren zu den "Gonsbachterrassen" beginnen und mit der aktuellen Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zum Abschluss gebracht werden. Der Bebauungsplan zum Wohngebiet "Gonsbachterrassen" (G139) hat nun Rechtskraft erlangt

Das neue Wohngebiet "Gonsbachterrassen" hat für die Stadt Mainz - und hier insbesondere für bauwillige Bürgerinnen und Bürger - aufgrund der Größe des Areals sowie der überaus attraktiven Lage einen besonders hohen Stellenwert. In den kommenden Jahren wird an dieser Stelle ein neues Quartier für insgesamt rund 1.400 Einwohner entstehen.

FDP-Mitglied Valentin Brodbecker: Weinkenner des Jahres

FDP-Vorstandsmitglied Valentin Brodbecker wurde bei der Endausscheidung des Wettbewerbes „Weinkenner des Jahres 2006“ als Bundessieger gekürt. Der studierte Volkswirt setzte sich im Finale gegen 11 Mitfinalisten aus ganz Deutschland durch. Die 12 Finalisten wurden vorher aus bundesweit über 1.000 teilnehmenden Weinexperten ermittelt.

Bauvorhaben Gonsbachterrassen

Gonsenheimer äußert Kritik

Nunmehr äußerten sich auch Vertreter der Stadt, Roland Keilen, der Wohnbau und der Stadtwerke zu den Einwänden der Bürger bzgl. des Bauvorhabens „Gonsbachterrassen“.

Wie man der Presse entnehmen kann, will man die Unterschriftenaktion und Einwände der Anwohner ernst nehmen. Doch wie ernst ist dies gemeint, wenn man im selben Atemzug von unsachlicher Kritik, Stimmungsmache, völligem Schwachsinn, bis hin, dass die Bürgerschaft mit „falschen Argumenten versorgt“ worden sei, spricht.

Vereinsleben

Oepen Präsident der Kleppergarde

Nach seiner Ernennung, von Generalfeldmarschall Klaus Haffmann beim Offiziers- und Gardeempfang der 129 Jahre alten Kleppergarde Gonsenheim, zum aktiven Gardeleutnant und Komiteemitglied, wurde der stellvertretende Ortsvorsteher nun zum Präsidenten der ältesten Gonsenheimer Garde ernannt. Am 26. Januar 2007 wird Präsident Oepen mit seiner Kleppergarde eine Fastnachts-, Jubiläumssitzung zum 130-jährigem Bestehen veranstalten.

Wohngebiet Gonsbachterrassen

Bedenken gegen den Bebauungsplanentwurf G 139

Der FDP Ortsverband schickte folgendes Schreiben bezüglich des Bebauungsplanentwurf G 139 „Wohngebiet Gonsbachterassen“ an das Stadtplanungsamt der Stadtverwaltung Mainz.

Mombacher Schwimmbad

Mombacher Hallenbad-Vertrag unter Dach und Fach

Das Mombacher Hallenbad hat einen neuen Betreiber. Noch kurz vor Weihnachten unterzeichneten im Rathaus Oberbürgermeister Jens Beutel sowie der neue hauptamtliche Geschäftsführer der "Schwimmbad Mainzer Schwimmverein gGmbH", Jürgen Freimuth, den Übernahme- und Konzessionsvertrag.

Darin werden u.a. die Betriebszeiten und die Stundenkontingente für das Schul- und Vereinsschwimmen sowie sozialverträgliche Eintrittspreise festgelegt. Die Laufzeit liegt bei zunächst zehn Jahren. Der Vertrag verlängert sich automatisch um fünf Jahre, wenn er nicht ein Jahr vor Ablauf gekündigt wird. Beide Seiten zeigten sich bei der Unterzeichnung optimistisch, dass das vereinbarte Modell über die zehn Jahre hinaus Bestand haben werde. Als Betriebskostenzuschuss zahlt die Stadt jährlich 1,02 Mio. Euro.

Mombacher Schwimmbad

Endgültige Entscheidung

Der Stadtrat hat sich nun zu einer Entscheidung zum Thema "Mombacher Schwimmbad" durchgerungen. Die Konzession für das Mombacher Bad fiel zu Gunsten des Mainzer Schwimmverein 01 (MSV) aus. Der Verein ist sich einig, dass es kaum Änderungen bezüglich des Schwimmbades geben wird und, dass es "momentan funktionsfähig ist".

Indoor-Spielplatz

Gonsenheimer Kids haben Grund zur Freude

Der erste Mainzer Indoor-Spielplatz wird in Mombach gebaut. In dem TRIWO-Gelände soll auf 800 m² Spielfläche eine Elektrokartbahn, Spielburgen, Trampolinanlagen und vieles mehr entstehen. Freudige Aussichten für trübe Wintertage.