Betreiberabgabe zur Finanzierung des Ausbaus der Netzinfrastruktur
Den Vorschlag von Prof. Schaumann über eine Betreiberabgabe zur Finanzierung des Ausbaus der Netzinfrastruktur will ich nicht unkommentiert lassen.
Die Reduzierung der subventionierten gesetzlichen Einspeisevergütung hatte für den Verbraucher auch einen positiven Aspekt: Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren immer leistungsfähiger und günstiger geworden. Das eigentliche Ziel einer Subvention ist es ja auch, das selbst erzeugter Solarstrom irgendwann preiswerter ist als der Strom vom öffentlichen Versorger.
Doch wer bislang darauf gesetzt hat, sich von den stetig steigenden Stromkosten künftig durch eine eigene neue Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach abkoppeln zu können, den hat Prof. Schaumann nun auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit seiner Forderung, die Betreiber von Photovoltaikanlagen künftig an den Infrastrukturkosten zu beteiligen, stellt er zwar die richtige Frage, wer nun für die immensen Kosten des Ausbau der Netzinfrastruktur aufkommen soll, doch die Antwort läuft jeglichem Anreiz, jetzt Stromselbstversorger werden zu wollen zuwider.
Dabei liegt doch unsere Chance, um den energiepolitischen Wandel herbeizuführen, gerade in der dezentralen Energieerzeugung. Die Antwort darauf müsste nicht in einer Europaweit verzweigten Netzinfrastruktur liegen, sondern in dezentralen Energiespeichern die die Stromschwankungen im Netz auffangen? Was ist z.B. eigentlich aus der Brennstoffzelle geworden? Hier ist die Technologiepolitik gefordert Antworten zu finden!
Wäre es nicht sinnvoller all denjenigen, die ihre Energieüberschüsse ins Netz einspeisen dafür einige wenige Cent zu geben und wenn diese Betreiber selbst Strom aus dem Netz diesen dafür einen etwas höheren Preis als den Marktpreis abzuverlangen?
Der Hauseigentümer als potenzieller Betreiber bleibt weiter verunsichert, da die Frage nach der Höhe seiner Kosten ungewiss bleibt. Man fragt sich nach dem Sinn eines Systems, das zunächst Milliardensubventionen auf Kosten der Stromkunden, an eine heute nicht mehr wettbewerbsfähige Industrie und die Betreiber von Photovoltaikanlagen ausschüttet, um jetzt die Betreiber wieder zur Kasse zu bitten.
Die Politik wird es wohl geschickter machen und einfach durch Steuererhöhungen, über die kalte Progression alle Bürger zusätzlich zu den höheren Strompreisen, noch einmal zur Kasse bitten.
Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Oepen
Reduzierung der subventionierten gesetzlichen Einspeisevergütung
Reduzierung der subventionierten gesetzlichen Einspeisevergütung
Die Reduzierung der subventionierten gesetzlichen Einspeisevergütung hatte für den Verbraucher auch einen positiven Aspekt: Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren immer leistungsfähiger und günstiger geworden. Das eigentliche Ziel einer Subvention ist es ja auch, das selbst erzeugter Solarstrom irgendwann preiswerter ist als der Strom vom öffentlichen Versorger.
Doch wer bislang darauf gesetzt hat, sich von den stetig steigenden Stromkosten künftig durch eine eigene neue Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach abkoppeln zu können, den hat Prof. Schaumann nun auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit seiner Forderung, die Betreiber von Photovoltaikanlagen künftig an den Infrastrukturkosten zu beteiligen, stellt er zwar die richtige Frage, wer nun für die immensen Kosten des Ausbau der Netzinfrastruktur aufkommen soll, doch die Antwort läuft jeglichem Anreiz, jetzt Stromselbstversorger werden zu wollen zuwider.
Dabei liegt doch unsere Chance, um den energiepolitischen Wandel herbeizuführen, gerade in der dezentralen Energieerzeugung. Die Antwort darauf müsste nicht in einer Europaweit verzweigten Netzinfrastruktur liegen, sondern in dezentralen Energiespeichern die die Stromschwankungen im Netz auffangen? Was ist z.B. eigentlich aus der Brennstoffzelle geworden?
Der Hauseigentümer als potenzieller Betreiber bleibt weiter verunsichert, da die Frage nach der Höhe seiner Kosten ungewiss bleibt. Man fragt sich nach dem Sinn eines Systems, das zunächst Milliardensubventionen auf Kosten der Stromkunden, an eine heute nicht mehr wettbewerbsfähige Industrie und die Betreiber von Photovoltaikanlagen ausschüttet, um jetzt die Betreiber wieder zur Kasse zu bitten.
Die Politik wird es wohl geschickter machen und einfach durch Steuererhöhungen, über die kalte Progression alle Bürger zusätzlich zu den höheren Strompreisen, noch einmal zur Kasse bitten.
Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang Oepen
Stammtisch der Gonsenheimer FDP
Stammtisch der Gonsenheimer FDP
Wie jeden Monat trafen sich auch am 15.03.2012
Frau Kerstin Bub, Herr Dr Gerhart Flothow, Herr Herbert Kuretschka, Herr Wolfgang Oepen, Herr Dominic Blitz, Herr Gerhard Hundertmark, Herr Alexander Nagel beim Stammtisch in der Gaststätte Krimm, um sich über aktuelle politische Themen auszutauschen. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der diskutierten Punkte.
Anstehende Oberbürgermeisterwahl.
Aufgrund der jetzt noch verbliebenen Bewerber verbleibt die Entscheidung bei jeden einzellnen, da für die FDP zwei Richtungen zur Entscheidung anstehen. Herr Elbing steht für die Weiterführung der bisherigen SPD Leitlinien und H.Beck für die manchmal grünen einseitigen Entscheidungen und ist bereits in der bestehenden Verwaltung fest verankert.
Auflösung des Landtages in NRW
siehe auch hierzu den Sonderbrief der FDP vom 14.03.2012
Darstellung der Verkehrsbelastung für den Ortsteil Gonsenheim
Der Ortsverband ist der Ansicht dieses Problem, welches bisher nicht genügend gewürdigt wurde durch eigene Darstellungen welche im Laufe der weiteren Sitzungen des FDP Ortsverbandes erarbeitet werden sollen, zu vertiefen.
Sonstiges
Herr Oepen berichtete zur Weiterführung der Buslinie 47 daß diese ab April 2012 eingeführt werden soll.
Die nächste Sitzung findet am 26.04.2012 um 19:30 Uhr in der Gaststätte Krimm statt
Einen konstruktiven Dialog zwischen Stadt und Theater fordert der Landtagsabgeordnete und FDP-Kreisverbandsvorsitzende Dr. Peter Schmitz mit Blick auf die Diskussion um die Einsparforderungen beim Staatstheater und wirft der CDU vor, einen Aufstand zu inszenieren, der jede Haushaltsverantwortung vermissen lasse.
Schmitz: Klares Vortum für einen ökologisch sensiblen Ausbau
Dr. Peter Schmitz
Landtagsabgeordneter
Einstimmig hat der FDP-Kreisvorstand Mainz-Stadt eine Resolution für einen ökologisch-sensiblen Ausbau der A 643 verabschiedet. Damit habe die FDP in der Auseinandersetzung um den Ausbau der A 643 eine klare Position bezogen, so der Landtagsabgeordnete und FDP-Kreisverbandsvorsitzende Dr. Peter Schmitz.
Mit einer klaren kommunalpolitischen Schwerpunktsetzung wird der FDP Kreisverbandsvorsitzende Dr. Peter Schmitz die Mainzer Liberalen im Rahmen des morgigen Kreisparteitags auf die bevorstehenden Aufgaben in der Ampelkoalition einstimmen. Vorweg will Schmitz aber nochmals auf das Zustandekommen der Ampelkoalition selbst eingehen und eine entsprechende Sachaufklärung betreiben. Haupttagesordnungspunkt wird neben der Antragsberatung und der Aufstellung der Landes- und Bezirksparteitagsdelegierten die turnusmäßige Neuwahl des Kreisvorstandes sein. Über die bisherigen Mitglieder des Kreisvorstandes hinaus, werden sich auch neue Kandidaten zur Wahl stellen.
Nach den Wahlen in Griechenland ist es keiner Partei gelungen, eine regierungsfähige Koalition auf zu stellen. Die Griechen werden deswegen am 17. Juni erneut an die Urnen gerufen. Die Hellenen müssten sich bewusst sein, dass die Zukunft ihres Landes zur Abstimmung stehe, hob Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hervor. Der Europaparlamentarier Alexander Alvaro (FDP) zeigte sich angesichts erstarkender links- und rechtsextremer Strömungen in Griechenland besorgt.
UN-Beobachtermission: Wir wollen ein Ende der Gewalt
Deutschland wird sich an der Beobachtermission in Syrien beteiligen. Das hat das Bundeskabinett am 16. Mai beschlossen. Bis zu zehn unbewaffnete Militärbeobachter sollen nach Syrien entsendet werden, um die UN bei der Umsetzung des Kofi-Annan-Friedensplans zu unterstützen. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Aber wir wollen helfen, damit die Gewalt endet und ein Flächenbrand in der Region verhindert werden kann”, erklärte Außenminister Guido Westerwelle.
Wirtschaftsminister Philipp Rösler stellte nach der Entlassung von Umweltminister Norbert Röttgen klar, dass die FDP "in der Entscheidung der Bundeskanzlerin" zur Neubesetzung des Ministeramtes "eine Fortsetzung der stabilen Zusammenarbeit in der Regierungskoalition" sieht. Er freue sich nun auf die "Kooperation" mit Nachfolger Peter Altmaier, sagte der Vizekanzler. Deutschland stehe bei der Energiewende "vor großen Herausforderungen", betonte der FDP-Parteichef.